Familie FROSCHHUMPEN in der Steinzeit!

Der erste Teil der Familienchronik derer zu Froschhumpen brachte es ja bereits an den Tag, mit diesem Adelsgeschlecht stimmt etwas nicht. Bevor wir uns jedoch weiter auf Spurensuche begeben, stellen wir schon einmal fest, dass Recherchen ergeben haben und es bislang ein gut gehütetes Geheimnis war, dass ihre zivilisatorische Entwicklung in einem uralten tansanischen Clan seinen Ursprung nahm, der besonders gerne „schnackselte“. Aber wir müssen schon die Analen der Geschichte bemühen, um restlos Aufklärung zu bekommen…

Die Froschhumpens, ein Clan aus Jägern & Sammlern!

Es war also einmal vor rund 2,6 Millionen Jahren, und die Froschhumpens aßen noch nicht auf goldenen Tellerchen mit silbernen Messerchen. Stattdessen wickelten sich die Damen des Clans die Regenwürmer in die Haare, damit sie am Abend einigermaßen frisch frisiert zum Dinner erschienen. JUCHHU, auch die Altsteinzeit hatte ihre Highlights! Die steinzeitlichen Boys der Froschhumpen´s waren indes damit beschäftigt, innovative Werkzeuge zu entwickeln, was ihrem Stand natürlich nicht gerecht wurde, aber die Personalfrage galt damals schon als heißes Eisen.

Aus heutiger Sicht kann man das Adelsgeschlecht der Froschhumpens nicht gerade als „Plietsch“ bezeichnen, denn jene in Tansania folgten zuerst dem Ruf des Geldes, ohne auf kulinarische Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Die Damen des Clans waren deshalb auch „not amused“, wenn statt des Mammuts dem schnöden Mammon hinterher gejagt wurde, aber so ist das nun mal in Adelskreisen. Langsam auf den Plan gerufen, ärgerten sie sich schwarz, verweigerten sich bis zur Mittelsteinzeit und starben langsam aus, da sie heutige Modelmaße locker erreichten.

Das Verweigern hatte schließlich seine stammesgeschichtlichen Folgen, denn es gab nur noch alte, griesgrämige Froschhumpens, die Annoncen per Donnerkeil schalteten, um frisches Blut in ihre Linien zu bekommen. Lust auf Arbeiten? Die hatten sie schon lange nicht mehr, und 5.500 vor Christus erschien Matteo von Froschhumpen plötzlich eine madonnenhafte Susanna. Schön, mit langen schwarzen Haaren betörte sie ihn, um mit ihm Hand in Hand in die Jungsteinzeit zu wandern. Alt-Matteo war so von ihr angetan, dass er alles um sich vergaß, Regenwürmer und Schnecken für ihre Locken sammelte, den Kontostand regelmäßig abfragte und auch in den Hüften wieder sehr beweglich wurde…

Es kam wie es kommen musste…
Alt-Matteo, 90-jährig und fast blind, erlebte den 8. Frühling und den Fortbestand seiner Sippe. Man mag es ja kaum glauben, aber die schöne Susanna im Bade und der alte Froschhumpen ließen es „schnackseln“ nach Herzenslust, denn es könnte für ihn ja jedes Mal das letzte Mal gewesen sein – oder?

Susanna, etwas plietschiger als Matteo, schleppte viele Steine heran, um daraus die heute berühmten Mont Blanc-Fundstücke zu kreieren, die einzig und allein dem Zweck dienten, Matteo seinem Testament näher zu bringen. Aber nicht nur der Familienclan derer zu Froschhumpen begann Steine als Werkzeuge zu benutzen, auch die von Hohnepiepels absolvierten diesen bedeutenden Schritt in Richtung Evolution des Menschen…

Der Tag, an dem sich bei Froschhumpens alles änderte!

Wenn da nur nicht Edgar von Hohnepiepel gewesen wäre, ein smarter Mittzwanziger, der Susanna nach allen Regeln der Kunst umgarnte. Nun, er hatte leichtes Spiel, denn während Susanna mit Matteo schnackselte, um Nr. 14 in das Adelsgeschlecht und die damaligen Gazetten zu kolportieren, erlitt Matteo bedauerlicherweise einen Schwächeanfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Susanna, ein gewieftes Weib, hatte ihn zum Essen eines Mammut-Beins gedrängt, und dieses schaute nun leider aus seinem Mund heraus…

Gurgeln und gutgemeinte Ratschläge halfen nicht, Matteo erstickte jämmerlich, und Susanna befasste sich fortan mit Edgar von Hohnepiepel, der handwerklich aber auf der Höhe seiner Zeit war.

Auf zu neuen Froschhumpen-Ufern…

Die Werkzeuge der Altsteinzeit, die auch „Paläolithikum“ genannt wird, waren zwar schon überholt, aber noch bedeutend für das tägliche Leben eines Edgar von Hohnepiepel. Er, der smarte Aristokrat aus dem tansanischen Urwald, heiratete Susanna im Bade von Froschhumpen und wurde ein gefeierter Visionär in puncto Sexspielzeug. Er forschte und forschte, und langsam wurde aus Steinen „scharfmachendes“ Werkzeug im doppelten Sinne. Wissenschaftler in aller Welt sind sich heute sicher, dass diese Steingeräte des Oldowan ganz bewusst entstanden, um künftigen Generationen nicht den Spaß zu verderben. Er ließ es sich auch nicht nehmen, aus Geröll die sogenannten „Chopper“ herzustellen, die ältesten Werkzeuge überhaupt, die sich noch heute in den „heißen Öfen“ wiederfinden. Edgar von Hohnepiepel wurde posthum der Nobelpreis zuerkannt, denn er war es, der diese Steingeräte in der Oluvai-Schlucht im ostafrikanischen Land Tansania gefunden hatte, dem Geschlecht derer zu Froschhumpen zahlreiche Mutter- und Vaterfreuden bescherte und eine gewisse Schärfe beisteuerte…