Die Froschhumpens in der Zukunft!

Die Froschhumpens haben ihn damals genommen, den ersten bemannten Flug zum Mars, und wie sich herausstellte – ein Glücksfall! Aber der Reihe nach, denn es gibt noch so manche Überraschung zu verdauen…

Das Schicksal schien es doch noch einigermaßen gut zu meinen mit den Froschhumpens dieser Welt, denn in der Zukunft sind sie doch alle wieder vereint, die Einen rackern auf dem Mars und die Anderen lassen es sich im Mars-Himmel gut gehen. Bis dahin war es aber eine wahrlich lange Reise, zwar nicht beschwerlich, aber von Neid & Missgunst geprägt, so dass sich jeder gewöhnlich Sterbliche wünschen würde, nicht dem Clan derer von und zu Froschhumpen anzugehören.

Die Froschhumpens und der rote Planet!

Sie sahen wahrlich ROT, als sie sich dem Mars näherten. Gut, sie hatten die Luxusklasse gebucht und auch sonst für so manches Amüsement gesorgt, aber Erde ist nun mal Erde. Wehmütig schauten sie aus den Fenstern der Air Berlin-Luxus-Air-Line bis ihre geliebte Erde nur noch ein Pünktchen im weiten All war. Endlich angekommen, gönnten sie sich erst mal einen Mars-Drink, feuerrot und scharf, um dann mit kleinen Schritten ihr neues Reich zu erkunden. Die Damen hatten leider schon nach dem Aussteigen die teuren La Boutin-High-Heels voll rotem Staub, der sich aber effektvoll von den roten Absätzen und Sohlen abhob. Auf Stil & Red Carpet muss FRAU schließlich auch auf dem Mars nicht verzichten…

Die Boys der Froschhumpen-Dynastie hatten sich indes bald ihrer langen Hosen entledigt, denn hier war es unerträglich heiß. Das brachte Philip-Gonzalez, einen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von Emil-Alexander, dem Börsen- und Finanzguru, auf die Idee, Shorts in Weiß zu verkaufen, denn bekanntlich fällt der Apfel ja nicht weit vom Stamm. Philip-Gonzalez jedenfalls hatte die Macht- und Geld-Gene praktisch mit der Muttermilch aufgezogen und witterte schon das nächste, gewinnbringende Geschäft auf dem südlichen Mars. Etwas verstört fragte ihn Fergie-Anna-Sophie, seine Freundin aus Kindertagen, warum er nur eine Kollektion mit weißen Shorts produzieren wollte. „Plietsch“ wie auch er war, antwortete er wortgewandt, dass diese Farbe oder Nichtfarbe einen wahren Kauf-Boom auslösen werde, da die rote Erde des Mars an ihnen haften würde wie Kitti-Fix zu besten Zeiten. Fergie-Anna-Sophie war das einleuchtend, denn schließlich profitierte auch sie vom Mars-Erfinder-Geist ihres Philip-Gonzalez.

Froschhumpens White-Short-Imperium nimmt Gestalt an!

Der Mars-Pionier Philip-Gonzalez schuf nun ein White-Short-Imperium, das auch noch die naheliegenden Planeten gut versorgte. Man sagt ja, der Adel muss sich rechtzeitig um frisches Blut kümmern. Diesem Grundsatz folgte auch Philip-Gonzalez, denn eines Tages schickte er Fergie-Anna-Sophie in die rote Wüste und ließ sie obendrein noch für tot erklären. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, aber unser Froschhumpen-Sprössling hatte vor, mit Doggie-Peggy von Mars einen Daddy Cool abzugeben. Doggie-Peggy legte ihm nach 9 Monaten des Wartens Zwillinge ins Raumschiff der Air Berlin, denn der Wohnungsmarkt auf dem Mars hielt nicht das, was er versprach…

Der Kampf gegen den Pelz geht weiter!

Aber egal, Philip-Gonzalez und Doggie-Peggy hatten es glänzend getroffen, denn sie aßen von Goldenen Tellern mit silbernen Messerchen, obwohl immer eine Spur Mars-Staub präsent war. Andere ihres Clans verschlug es in den Norden des Mars, da, wo sie nur in eisiger Kälte lebten – selber schuld – oder? In ihre dicken Nerz- und Fuchsmäntel gehüllt, wurden sie von den Tierschutzorganisationen MARSA und MARSA-PLUS regelrecht des Planeten verwiesen, denn das hatte man alles schon einmal…

Trotz allem gibt es sie aber noch, die geldgierigen, machthungrigen und skrupellosen derer zu Froschhumpen, die kein Geheimnis daraus machen, wonach ihnen der Sinn steht. Money, Money! – diesen Song, mitgenommen von der Mutter Erde, singen sie noch heute auf dem Mars, wo sie hoffentlich bis in alle Ewigkeit verbleiben…